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Clickbaiting ist eine Online-Medienpraxis, die in Blogs, Nachrichten und Videos verwendet wird. Die verschiedenen Arten von Inhalten erhalten Titel (Clickbaits), die die Aufmerksamkeit der Benutzer auf sich ziehen und sie ermutigen, auf Inhalte zu klicken und diese in sozialen Netzwerken zu teilen.

Titel sollten als "Köder" für den Benutzer dienen und die Interaktion in Form von Klicks sicherstellen. Unabhängig davon argumentieren Kritiker häufig, dass der Inhalt hinter den Überschriften manipulativ und im Allgemeinen banal ist, ohne direkten Mehrwert für den Benutzer.[1].

Allgemeine Information

Clickbaiting ist keine neue Form der Kommunikation. Übertriebene Schlagzeilen in Printmagazinen und Boulevardzeitungen verwenden ein ähnliches Prinzip. In der Fernseh- und Filmindustrie arbeiten die "Cliffhanger" ebenfalls auf die gleiche Weise. Clickbaits sind dafür ausgelegt Benutzer neugierig machen. Clickbaits müssen dem Benutzer etwas versprechen, das er mit einem einzigen Klick auf den Artikel erhält. Es handelt sich weder um die Präsentation eines Produkts oder einer Dienstleistung noch um nützliche Informationen.

Es geht mehr darum, den Traffic auf der jeweiligen Plattform zu erhöhen, um das Web später mit der Platzierung von Online-Anzeigen zu monetarisieren.

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Funktionalität

Jedes Online-Medium hat seine eigene Formel, um mehr Klicks zu erzielen. In den meisten Fällen spielen die Schlagzeilen mit der Neugier der Benutzer und appellieren an bestimmte Impulse, Emotionen und Gedanken[2]. Etwas Unglaubliches, Authentisches oder Unerwartetes wird durch bestimmte Signalwörter versprochen und kommuniziert.

Grundstruktur von Clickbaits

Eine kurze Einführung erklärt, worum es geht. Der Hauptteil des Inhalts enthält hauptsächlich virale Videos oder Fotolisten (Listings) mit kurzen Erklärungen. Die Nachricht endet mit einer Zusammenfassung, die eine Nachricht enthält, die der Benutzer mit nach Hause nehmen kann. Dies beinhaltet auch die Einbindung von Schaltflächen wie Teilen und Kommentieren in Clickbait-Nachrichten, so dass die Die Interaktion mit dem Benutzer ist so einfach wie möglich.

Die Struktur, der Ton und die Wortwahl verursachen unterschiedliche psychologische Auswirkungen auf den Benutzer, so dass der Benutzer mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die Nachricht klickt und sie sogar in sozialen Netzwerken teilt. In gleicher Weise werden auch kontroverse, polarisierende oder sehr emotionale Themen kommuniziert, da Benutzer im Allgemeinen eine spezifische Meinung zu diesen Inhalten haben. Das Thema wird aus einer sehr ungewöhnlichen Perspektive präsentiert, die der Meinung der Benutzer widerspricht. Eine Spannung erzählt den Beginn der Geschichte. Das Ende wird nur angezeigt, wenn der Benutzer auf die Nachricht klickt.

Häufige Clickbaiting-Artikel

  • Schuss herstellen: Ein gewöhnlicher Zustand schafft Normalität.
  • Unerwartete Ereignisse: Plötzlich passiert etwas Unglaubliches.
  • Cliffhanger (Zeigarnik-Effekt der Psychologie): Also das oder das ist passiert. Aber was passiert ist, wird im Titel nicht erwähnt.
  • Aufruf zum Handeln: In den meisten Fällen werden Elemente auch verwendet, um den Benutzer zum Klicken zu verleiten, z. B. "Nicht verpassen" oder "Muss sehen".
  • Starke Adjektive- erstaunlich, überraschend, herzzerreißend usw.
  • Superlative: das Beste, das Größte oder das Unvorstellbarste.
  • Aktive Verben: lernen, erforschen, lachen oder weinen.
  • Internetslang: OMG, WOW oder LOL fungieren als Überschriftenansprüche und als Identifikation mit der Internet-Community.
  • Zahlen: Zahlen heben sich vom Text ab und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Sie werden hauptsächlich in Listen verwendet.

Bedeutung für Social Media

In den letzten Jahren ist Clickbaiting zunehmend zu einem Diskussionsthema geworden. Journalisten beschweren sich über die Qualität und Nützlichkeit von Clickbait-Posts, da sie den Nutzern oft nur ein kleines Unterhaltungsgeschenk bieten. Auf der anderen Seite identifizieren Befürworter Clickbaiting mit einer neuen Form der Online-Kommunikation, die genau den psychologischen Bedürfnissen der Benutzer entspricht.

In Bezug auf die Monetarisierung solcher Websites zeigen die Erfolgsquoten, dass die Verteidiger Recht haben. Portale wie Buzzfeed oder Upworthy verursachen so viel Verkehr, dass sie zu den beliebtesten Websites im Internet gehören. Unabhängig davon tun sie dies manchmal, indem sie Inhalte hinzufügen. Beispielsweise werden Bilder und Videos von Drittanbietern nur mit Kommentaren und Schlussfolgerungen für die Verbreitung innerhalb der Internet-Community in sozialen Medien ergänzt. Aus urheberrechtlicher Sicht ist dies nur minimal fraglich[3].

Der Mehrwert für den Nutzer wird auch von Facebook in Frage gestellt. Im August 2014 änderte das Unternehmen den Algorithmus des Newsfeeds, um den Clickbait-Verkehr zu regulieren. Facebook möchte die Zeit messen, die ein Benutzer mit einer solchen Nachricht verbringt, und diese in den Newsfeed-Algorithmus integrieren. Soziale Signale wie Likes, Shares und Kommentare werden weiter skaliert, um die Bedeutung solcher Nachrichten für den Benutzer zu ermitteln.

Die Erklärung: Clickbait-Überschriften versichern dem Benutzer etwas, das er im Beitrag nicht finden kann. Die Fakten sind falsch und Benutzer bevorzugen Überschriften, die sie über den Inhalt der Nachricht informieren.[4]. Daher könnte der Verkehr von Portalen, die durch Clickbaiting im sozialen Netzwerk verwendet werden, durch Ändern der Nachrichtenquelle verringert werden.

Web-Links