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Das adaptiver Inhalt (Adaptive Content in Spanish) ist eine Content-Strategie-Technik, die auf verschiedenen Kanälen und Interaktionen zwischen Benutzern und diesen Kanälen präsentiert werden soll. Es besteht aus Inhalten, die um Kunden, ihre Interessen, ihre Stimmung und ihre Ziele konzipiert, geplant und entwickelt werden. [1] Der Inhalt ist anpassbar, wenn er auf allen Kanälen veröffentlicht oder beworben wird und Benutzer täglich und online mit dieser Art von Inhalten interagieren können.

Allgemeine Information

Hinter der Erstellung adaptiver Inhalte steht die Diversifizierung der Vertriebskanäle und folglich die Art und Weise, wie Benutzer oder potenzielle Kunden mit dem Inhalt dieser Kanäle interagieren. Internetrecherchen werden zunehmend über mobile Geräte durchgeführt[2] und die Antworten auf die Navigationsfragen sind seit langem anpassbar. Daher können Unternehmenswebsites mit integrierten Informationen wie Google Maps oder iPhone Maps den Benutzern zeigen, wo sie finden können, was sie wollen, und ihnen helfen, sich zurechtzufinden.

Auch die Suche in der Google-Suchmaschine ist in mancher Hinsicht anpassbar. Abhängig von der Art der Suchabfrage, die ein Benutzer eingegeben hat, werden die Informationen, die den Benutzern helfen, direkt über Funktionen wie das Wissensdiagramm oder die Darstellung strukturierter Daten angezeigt. Adaptive Inhalte gehen jedoch weit über die Bereitstellung von Informationen hinaus. Der Mehrwert des Inhalts und die Berücksichtigung der verschiedenen Szenarien, in denen sich Benutzer möglicherweise befinden, sind von besonderer Bedeutung. Der Inhalt ist wunderbar an jedes Szenario angepasst und nutzt alle technischen Alternativen und die Bedürfnisse des Benutzers maximal zu befriedigen.

Adaptiver Inhalt: Grundelemente

Die Grundlage für adaptive Inhalte sind Inhalte mit spezifischen Merkmalen. Das unter diesen Umständen verwendete Modell heißt COPE: Einmal erstellen, überall veröffentlichen.

  • Mehrfachnutzung: Um Inhalte auf verschiedenen Kanälen zu veröffentlichen, müssen sie auf eine bestimmte Weise gestaltet sein. Es wird zunächst rudimentär erstellt, unabhängig vom nachfolgenden Veröffentlichungsformat.
  • Strukturiert: Alle Inhalte müssen sinnvoll strukturiert sein, unabhängig davon, auf welchem Gerät sie gelesen oder angezeigt werden sollen.
  • Getaggt mit Metadaten- Die Metadaten beschreiben den Inhalt, damit das jeweilige Gerät ihn interpretieren kann.
  • Personalisiert: Wann immer möglich, sollte ein personalisierter Ansatz für die Zielgruppe durchgeführt werden. Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Inhaltsanforderungen auf unterschiedlichen Kanälen. Der Inhalt kann an die unterschiedlichen Merkmale einer Zielgruppe und deren jeweilige Bedürfnisse angepasst werden.
  • Technisch zur Veröffentlichung geeignet: Content-Management-Systeme und Publishing-Tools können das Publizieren vereinfachen. Einige CMS müssen per se sensibel sein und es gibt spezielle APIs, die unterschiedliche Ausgabeformate zulassen.

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Adaptive Inhalte in der Praxis

Ein Beispiel zur Veranschaulichung adaptiver Inhalte: Ein Benutzer eines Mobilgeräts befindet sich an einem bestimmten geografischen Ort, z. B. in einem Geschäft. Suchen Sie auf einem optimierten mobilen Webgerät nach Informationen über das Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung, die dort angeboten werden. Der Inhalt reagiert, wenn er den geografischen Standort enthält und berücksichtigt, wie der Benutzer seine Suche durchführt. Kann dieser Benutzer ein Produkt direkt dort mit seinem Mobilgerät kaufen, es elektronisch bezahlen und es dann zu Hause erhalten, vorausgesetzt, er hat bereits andere geplante Termine? Wenn das mobile Webgerät oder die Einkaufs-App diese Funktionen bietet, werden alle Bedingungen für reaktionsschnelle Inhalte erfüllt.

Der Kanal, in dem sich der Inhalt befindet, ist hier nicht der wichtigste Faktor, sondern der Grad der Interaktion, den der Inhalt bietet. Wenn sich ein Benutzer am Point of Sale befindet, werden ihm verschiedene Alternativen zur Interaktion angeboten. Sie können das Produkt beispielsweise direkt mit nach Hause nehmen, online bestellen oder direkt eine Bewertung über das Unternehmen und Ihre Kundenerfahrung abgeben. In der Praxis werden adaptive Inhalte über mehrere Kanäle hinweg veröffentlicht, für verschiedene Zwecke verwendet (z. B. um Feedback einzuholen oder ein Produkt zu vermarkten) und führen zu einer erheblichen Benutzerinteraktion.[3].

Bedeutung für das Online-Marketing

Die übergeordnete Strategie des Content-Marketings beginnt nicht mit der Publishing-Plattform. Es beginnt lange vor dieser Phase mit dem Inhaltserstellung. Diese Inhalte sind nicht nur für Benutzer nützlich, sondern auch an verschiedene Kanäle und Nutzungsszenarien angepasst. Ausgangspunkt ist der Benutzer und seine unterschiedlichen Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse. Ähnlich wie bei einem kundenorientierten Ansatz sind Benutzer der Ausgangspunkt für alle Aktivitäten.

Wenn der Inhalt die Fragen des Benutzers vorwegnehmen kann, werden sich die Auswirkungen wahrscheinlich sofort manifestieren. Responsive Inhalte können die Interaktion mit Benutzern und Kunden erheblich verbessern. Einige Nebenwirkungen von Interaktionen können Empfehlungen anderer Benutzer und eine veränderte Wahrnehmung des Unternehmens sein. Feedback wirkt sich positiv auf das Vertrauen potenzieller Kunden aus und die technischen Interaktionsmöglichkeiten zeugen von einem hohen Innovationsgrad. Dies kann insbesondere in der technischen Industrie ein Wettbewerbsvorteil sein.